Dienstag, 12. August 2014

#3: Schnelle Apfel-Pflaumen-Tarte für Faule

Zum letzten Geburtstag habe ich mir eine Tarteform gewünscht - und bekommen. Doch dann fristete sie ein trauriges Dasein in meinem Küchenschrank - bis, ja bis zum vergangenen Sonntag. Hatte sich der Herzensmann doch einen Apfelkuchen gewünscht - und da mir der Sinn eher nach Pflaume stand, hab ich einfach mal kombiniert. Das was ich an Tartes am meisten mag, ist der knusperdünne Boden, da passt dann nämlich das Verhältnis Teig-Frucht ganz prima. 



Weil ich aber noch so viele andere Pläne fürs Wochenende hatte, fand am Samstag das erstmal ein fertiger Mürbeteig aus dem TK-Regal in den Einkaufswagen, nebst einem Schwung Pflaumen und ein paar Äpfeln. 

Sonntag war es dann soweit: Pflaumen und Äpfel waschen, in Schnitze schneiden, Mürbeteig in der gefetteten und gemehlten Form ausbreiten, festdrücken und den überstehenden Rand entfernen. Dann Äpfelschnitze und Pflaumenspalten im 50:50 Verhältnis schön anordnen und schön mit Zucker bestreuen - Zimt war leider aus und es musste so gehen. Dann bei 180° Grad in den Backofen schieben und ca. 25 Minuten backen lassen. 

Wenn die Tarte fertig ist, aus dem Ofen holen und ein bisschen abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen. Serviert wurde das ganze bei uns mit ein paar Klecksen glattgerührter Creme fraiche - hach, was soll das schlechte Leben?! 





Samstag, 28. Juni 2014

#2: BBQ Sauce "Sweet & Smokey"

Das wollte ich schon lange mal ausprobieren - BBQ Sauce. Ich bin nämlich kein Freund von gekauften Saucen, Dips und Co. Selbst gemacht schmeckt doch so gut und ist sooo einfach. Beim Rezepte wälzen habe ich Rezepte gefunden, die fast 20 Zutaten hatten, von denen ich nicht mal ein Viertel hier zuhause hatte. Ich wollte was machbares, ohne Chi-Chi...

Fündig bin ich dann in diesem Kochbuch gefunden: Amerika, erschienen im NGV Verlag. Obwohl ich das Buch schon echt Jaaaaahre habe, hab ich bewusst noch nie etwas aus diesem Buch gekocht. Schade eigentlich, denn die Rezepte scheinen lecker und machbar zu sein - und überraschen teilweise wirklich.

Am Orginalrezept habe ich aber trotzdem noch ein bisschen rumgefudelt, denn die Zutat "Liquid Smoke" hatte ich nicht da, man kann es aber ganz einfach im Internet bestellen. Ich habe es durch Rauchsalz und Rauchpaprikapulver ersetzt und es funktionierte super, vorallem lässt es sich so super dosieren. 








Originalrezept für ein kleines Glas

100 ml Rotweinessig
100 ml Tomatenketchup 
50 g brauner Zucker
25 g Melasse (oder heller Honig) 
1/2 Tl. Liquid Smoke
1/2 Tl. Salz
je ein 1/4 Tl. Pfeffer, Knoblauchpulver und Zwiebelpulver

Alle Zutaten miteinander vermischen und in einem Topf aufkochen. 30 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen, bis die Sauce andickt. 


Meine Rezeptversion für ein kleines Glas

60 ml Reisessig
40 ml Blutorangenessig (in Ermangelung von Rotweinessig)
100 ml Ketchup
50 ml passierte Tomaten
50 g Zucker
15 g heller Honig
200 ml Cola auf 50 ml einreduziert (als erstes machen)
1/2 Tl. Rauchsalz
1 Tl. Rauchpaprika
Pfeffer aus der Mühle

Alle Zutaten miteinander vermischen und in einem Topf aufkochen. 30 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen, bis die Sauce andickt. 

Tipp: probiert am besten erst, wenn der Essig aus der Sosse verkocht ist, sonst lässt man sich durch den Essig fehlleiten und denkt, es ist nur sauer - besser erst ein wenig einkochen lassen und dann ggfs. ein bisschen am Geschmack feilen. 

Obwohl ich eigentlich diese Raucharomen nicht so stark mag, fand ich die Sauce echt gut. Hab sie am Abend direkt mitgenommen zum Grillen und alle - sowohl Männer als auch Frauen - waren begeistert. 

Ich hab direkt nochmal Zutaten gekauft und werde ne ganze Ladung produzieren und abfüllen. Eignet sich prima auch als Mitbringsel zum Grillen. 



Probiert's doch mal aus und sagt, was ihr denkt...


Rezept 2 von 101 - 99 to go!

 










Montag, 16. Juni 2014

#1 Tomaten-Zucchini-Tarte

Uuuuuund TUSCH! 

Herzlich Willkommen im Parallel-Blog von ZweiLinien. Im Hinterkopf schwirrte mir dieses Projekt schon lange herum, jetzt habe ich endlich den Schalter umgelegt. Ähnlich wie viele 101-Dinge-in-101-Tagen-Projekte soll es sein, sich aber wirklich nur auf den konkreten Themenkreis "Kochen & Backen" beziehen. 

Mein Ziel dabei: 101 Rezepte ausprobieren, die ich vorher noch nie gekocht, gebacken oder sonst wie zubereitet habe. 1001 Tage sind ca. 2 Jahre und 7 Monate ... klingt erstmal sehr lang, aber ich glaube, die Zeit wird wie im Flug vergehen. 

Ich bin gespannt, welche Rezepte und vor allem wer von euch mich durch diese 1001 Tage begleiten. Jedes Rezept, das ich im Rahmen dieses Projektes kochen werde, wird seinen Weg auch in den Blog finden, egal ob gelungen oder nicht, Gaumenfreude oder Küchenkatastrophe. 

Rezept Nr. 1 von 101 und sozusagen der Startschuss für mein Projekt: Tomaten-Zucchini-Tarte 

Ich hatte noch ein paar Tomaten, eine Zucchini, Pinienkerne und Ziegenfrischkäse im Kühlschrank, also musste ein Resteverwertungsrezept her und ich bin kreativ geworden und hab draufgeworfen, was uns gefällt. Normalerweise mache ich den Flammkuchenteig gern selbst, aber wenn es abends nach der Arbeit mal schnell gehen soll, ist ein fertiger Teig eine gute Alternative. Das Ergebnis war eine fruchtig-sommerlich mediterane Tarte, die es diesen Sommer bestimmt noch öfter geben wird. 



Rezept für 1 Blech
1 Rolle Flammkuchenteig 
1/2 Becher Creme Fraiche 
1 mittelgroße Zucchini 
5 Tomaten
Ziegenfrischkäse 
 1/2 Bund frisches Basilikum
2 El Pinienkerne
Fleur de Sel
Pfeffer aus der Mühle

  1. Den Teig auf ein Backblech ausrollen, dann mit Creme Fraiche bestreichen 
  2. Die Tomaten und Zucchini in hauchdünne Scheiben schneiden und in abwechselnden Reihen auf dem Teig verteilen und mit dem Fleur de Sel bestreuen. 
  3.  Ziegenfrischkäse mit Hilfe eines kleinen Löffels in kleinen Häufchen auf dem Gemüse verteilen, ich habe ungefähr einen halben Becher verwendet.
  4. Dann die Pinienkerne auf der Tarte verteilen und das Blech bei 200°C in den Ofen schieben.Bei mir braucht so eine Tarte zwischen 15 - 20 Minuten im Ofen. Das kann natürlich nach Ofen ein wenig varieren. 
  5. 5 Minuten vor Ende die Tarte mit dem frischen Basilikum bestreuen und fertig backen. Der Ziegenkäse und die Pinienkerne sind dann an den Spitzen leicht goldbraun.
  6. Zu guter Letzt frischen Pfeffer aus der Mühle über die Tarte geben und genießen.  
 
 
Rezept 1 von 101 - 100 to go!